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Klettern, Krabben fischen und drei Kinder (Teil 1)

Den Gedanken, mit unseren Kindern eine Wohnmobiltour zu machen, stand immer mal wieder bei uns im Raum. Flexibel seien zu können und außerdem von Ort zu Ort reisen zu können, ohne Taschen ein- und wieder auspacken zu müssen, klang verlockend. 

Aber wie würde das mit drei kleinen Kindern auf so engem Raum funktionieren? Würde es zu beengt? Könnten sich die Kleinen irgendwo verletzen? Gibt es genügend eingetragene Sitze für drei Kindersitze? Würden wir damit klar kommen, dass alle im selben "Raum" schlafen?  Aufgrund der fünf eingetragenen Sitzplätze und der Vielzahl von Schlafmöglichkeiten fiel unsere Wahl auf einen Sun Living S75SL. 

Das erste, was uns an dem Sun Living angenehm überraschte: All unsere Sachen, die wir auf die Reise mitnehmemn wollten, füllten gerade mal die Hälfte des verfügbaren Stauraumes. Das Einräumen war dementsprechend ein Kinderspiel und in kürzester Zeit erledigt. 

Wir machten uns noch direkt am selben Tag auf den Weg. Der nächste Morgen stand ganz im Zeichen von Erkundungstouren im und rund um das Wohnmobil. Aller Stauraum und alle Schränke wurden von den Kindern einer gründlichen Überprüfung unterzogen und alles für bestens befunden. Nach dem Frühstück packen wir unseren Rucksack und machten uns auf, die nahegelegene Gegend zu erkunden, den Nachmittag verbringen wir im Wohnmobil, was uns schon nach kürzester Zeit wie unser zweites Zuhause vorkommt. 

Der nächste Tag war Klettertag! Glücklicherweise trafen wir uns mit weiteren "Kletterfamilien", das machte die Kinderbetreuung super einfach: während ein Teil der Erwachsenen die Felswand bezwang, spielten die Kinder im Wald. Da es ein sehr sonniger und warmer Tag war, waren wir froh über den Schatten, den uns der Wald spendete.

Defintiv ein dicker Pluspunkt für einen Urlaub mit dem Wohnmobil: die Freiheit, die man hat, seine Pläne und Reiseziele flexibel zu gestalten und dem Wetter anzupassen. Und da die Wettervorhersage für den nächsten Tag 32 Grad voraussagte, beschlossen wir kurzerhand, ans Meer zu fahren. 

Trotz der Hitze schliefen wir alle super gut. Der Tag versprach mit Schäfchenwolken am  Himmel und einer angenehmen Seebrise wunderschön zu werden. Und tatsächlich: wir alle genossen einen entspannten Tag am Strand mit Sandburgenbauen und Krabben fischen. Wieder endet der Tag damit, das wir glücklich darüber sind, uns für einen Urlaub im Wohnmobil entschieden zu haben. Das wir nach einem ereignisreichen Tag am Strand einen Platz zum Essen und Schlafen in direkter Reichweite mit Meerblick haben, war für uns Luxus pur. 

Szenenwechsel am kommenden Tag: wir besuchten Freunde, die in der Nähe wohnen und mit denen wir uns zu einem weiteren Klettertag verabredet hatten. Die Lösung, mit einem Wohnmobil vorbeizukommen, erweist sich als ideal: so können wir sie besuchen und entspannt Zeit mit Freunden verbringen, ohne dass sie sich mit uns und unseren Kindern den Platz in ihrem kleinen Häusschen teilen müssen. 

Unsere Bedenken, dass es uns in dem S75SL irgendwann zu eng werden würde, waren völlig unbegründet: Der Wechsel von unserem großen Haus zu dem kleineren "zweiten Zuhause" ging ohne Probleme über die Bühne. Und geschlafen haben wir letztendlich alle im sehr großen und super gemütlichen Doppelbett im Heck! Klar, wir hätten auch die restlichen Scglafplätze nutzen können, im S75SL gibt es ja genug Optionen, aber für uns war es die schönste und angenehmste Lösung. 

Der späte Nachmittag des Folgetages überraschte uns mit einem heftigen Regenschauer. Im Wohnmobil bleiben? Keine Option für unsere Kinder: rein in die Gummistiefel und raus in die Pfüzen. Es dauerte nicht lange und sie waren alle bis auf die Knochen durchnässt. Und wieder empfanden wir es als Glücksfall, dass wir unser Ferienzuhause mit uns dabei hatten: raus aus den nassen Klamotten, eine kurze Dusche und rein in die warmen Kuschelsachen war nur eine Frage von Minuten! 

Nach dem Regen kommt der Sonnenschein. Der letzte Klettertag stand auf dem Prgramm und wir hatten Glück mit dem Wetter, der Regen hatte in der Nacht aufgehört. Dieses mal konnten wir mit unserem Sun Living in nächster Nähe der Felswand parken. Und so waren wir in der Lage, den Tag so zu gestalten, wie wir wollten: klettern, mit den Kids spielen, kochen, entspannen, wieder klettern gehen. So sollte Urlaub seien!